Erlebnis regionale technik

ert - erlebnis regionale technik

 

"Am Regionalmanagement finde ich immer mehr Gefallen. 'Früh ansetzten' lautet die Devise! Mit dem Großprojekt 'ert – erlebnis regionale technik' hat die Regionalmanagement Obersteiermark Ost GmbH eine Projektidee entwickelt, die sogar der voestalpine so gut gefallen hat, dass sie das Regionalmanagement mit der Umsetzung beauftragt hat. Ich habe mich natürlich auch sehr gerne als Testimonial zur Verfügung gestellt und begleite das Projekt mit vollem Enthusiasmus." - Stella Steel

Ziel des Projektes ist, Jugendlichen spielerisch die regionale Wirtschaft und die mit ihr verbundenen Produkte näherzubringen. Mit dieser schulstufenübergreifenden Maßnahme zur Bildungs- und Berufsorientierung sollen Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik sensibilisiert und ihnen die Regionsstärken bewusst gemacht werden. Langfristiges Ziel ist, dem Fachkräftemangel und der Abwanderung entgegenzuwirken.

Die Region der östlichen Obersteiermark als Lebens- und Arbeitsort schmackhaft machen und nebenbei noch Wissen vermitteln. Das passiert im Projekt erlebnis regionale technik.

In vier Projektmodulen werden die Zielgruppen Volksschule und Neue Mittelschule (NMS) angesprochen. Spielerisch und ganz nach dem hands-on-Prinzip werden den SchülerInnen Inhalte vermittelt, die einerseits im Lehrplan vorgesehen sind und andererseits eine Verbindung zur Region herstellen. Das Projekt soll Interesse für Wissenschaft und Technik wecken, die lebenswerte und „richtig coole“ Heimat sichtbar machen sowie Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten aufzeigen.

Das Projekt besteht aus 3 Teilen:

  • Stundenbilder: Intensive Auseinandersetzung mit Unterrichtsmaterialen
    in verschiedenen Fächern
  • Hightech-Caching: Spiel und Spaß bei einer Schatzsuche mit GPS-Codes
  • Abschlussveranstaltung: Prämierung kreativer Ideen zum Thema „Industrie und Region“

Sollten Sie für den Unterricht an Lehrunterlagen interessiert sein, können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren! Genauere Informationen sind auch auf der ert-Website zu finden.

Hier geht's zur offiziellen Website von erlebnis regionale technik!

Unter der Dachmarkte ert - erlebnis regionale technik wird das Folgeprojekt kids 4 material - Kinder von heute, sind die Forschenden von morgen fortgeführt. Dieses wird im Rahmen der 6. Talente regional Ausschreibung der FFG, finanziert durch das bmvit, umgesetzt.

Mag. (FH) Bianca Klapfer
klapfer@obersteiermark.at
T +43 3842 802-1107

 

ProjektinhaltHIGHTECH-Caching setzt sich aus den Wörtern „Geocaching“ und „Hightech“ zusammen und baut auf dem Prinzip des Geocachings (= Schnitzeljagd mittels GPS-Koordinaten) auf. Im Unterschied zum herkömmlichen Geocaching werden beim HIGHTECH-Caching Produkte gesucht, die in der Region erzeugt werden (z.B. Eisenbahnschienen) oder die Teil einer Wertschöpfungskette sind (zB. vom Erz zum Auto). Dadurch erhalten junge Menschen ein Gespür dafür, wo im eigenen Leben Produkte heimischer Firmen zu finden sind und welche Arbeitsmöglichkeiten diese Firmen bieten.

 

AblaufDas HIGHTECH-Caching wird mit zwei Pilotschulen (NMS, 3., 4. Klasse) durchgeführt. Die teilnehmende Klasse wird in Gruppen geteilt und mit unterschiedlichen Koordinaten auf die Strecke geschickt. Haben die Schüler den ersten Cache gefunden, finden sie dort ein Produkt entlang der Wertschöpfungskette und müssen dazu einige Aufgaben lösen, so erhalten sie die nächste Koordinate bis sie am Ziel angelangt sind. Die Bewältigung der Route ist als Wettbewerb konzipiert. Doch entscheidet erst direkt bei der Siegerehrung ein „Glücksengerl“ ob die schnellste, die langsamste oder die Gruppe mit der mittleren Zeit gewinnt. Auch Punkte für besondere Kreativität und Engagement fließen in die Bewertung ein. Die Siegerehrung findet noch am Veranstaltungstag statt und hält tolle Preise bereit.

 

Pilotschulen:Neue Mittelschule Leoben StadtDer Auftakt fand am 18.September 2014 mit der 4. Klasse der NMS Leoben-Stadt statt. Entlang der Wertschöpfungskette vom Erz zur Schiene starteten die 5 Gruppen im Metallurgiemuseum in Leoben-Donawitz und lösten beim LD-Konverter ein Kreuzworträtsel, um die ersten GPS-Codes zu generieren. Dann ging es weiter über die Erzstraße zur Stahlstraße bis zur Stahlkirche in Donawitz. Bei der nächsten Station, dem Jugendzentrum Spektrum, wartete dann die gesunde Jause, um die Schüler für die nächsten Aufgaben, im MuseumsCenter bei der Ausstellung „Schienen in die Vergangenheit“ und am Bahnhof unter dem Motto „Schienen in die Welt“, zu stärken. Zum Abschluss bat Stella Steel, die Jugendlichen alle Caches in die richtige Reihenfolge zu bringen und den Produktionsprozess vom Erz zur Schiene kreativ zu dokumentieren. Bei der Siegerehrung wurde von Vertretern der voestalpine Stahl Donawitz GmbH die schnellste Zeit gezogen und die Siegergruppe durfte sich über Leoben-Gutscheine im Wert von € 100,- freuen.

Das Hightech-Caching war der Auftakt. Anschließend beschäftigen sich die Schüler ein Jahr lang in verschiedenen Unterrichtsfächern mit regionalen Inhalten.

Neue Mittelschule Kapfenberg SchinitzDie neue Mittelschule Kapfenberg Schinitz ist die Pilotschule aus dem Raum Mürztal. Eine dritte Klasse beginnt mit den pädagogischen Lehrunterlagen – den regionalen Inhalten im Unterricht. Für Juni 2015 ist als Abschluss das Hightech-Caching geplant. Inhaltlich dreht sich alles um Böhler Edelstahl.

Bildmaterial: (c) Foto Freisinger

ProjektinhaltDie Auseinandersetzung mit der Heimat, mit ihrer Lebensqualität, ihrer Werkstoffkompetenz und ihren Zukunftschancen - integrativ im Unterricht - ist Ziel der Projektphase „Pädagogische Lehrunterlagen“.

Wissensvermittlung weg vom Frontalunterricht hin zu kooperativem, offenem Lernen. Ganz in diesem Sinne hat das Regionalmanagement die Erstellung von fächerübergreifenden Lehrunterlagen in Auftrag gegeben.

15 Lehreinheiten werden pro Pilotschule ausgearbeitet und im Oktober 2014 an die Pädagogen der NMS Leoben Stadt und der NMS Kapfenberg-Schinitz übergeben. Ein ganzes Unterrichtsjahr lang begleiten die regionalen Inhalte die Schüler der teilnehmenden Klassen.

Aus den vermittelten Inhalten soll im Rahmen des Projektunterrichtes eine kreative Auseinandersetzung stattfinden, welche im Rahmen des Abschlussevents prämiert wird.

AusgangssituationEin pädagogisches „Must-have“ sind die KiNT-Boxen (Kinder in Naturwissenschaft und Technik) des Spektra-Verlages. Als Projekt der Industriellenvereinigung wurden diese Experimentierboxen zu den Themen Luft, Schall und Wasser Volksschulen zur Verfügung gestellt – dort gerieten sie jedoch teilweise in Vergessenheit.

Deshalb konzipierte das Regionalmanagement im Zuge des „Regionalen Beschäftigungspaktes“ im Jahr 2009 das Projekt „Technik-Box“. In Kooperation mit dem Studiengang „Industriewirtschaft“ der FH JOANNEUM Kapfenberg wurden Studenten zu Technik-Beratern geschult, welche die Pädagogen der Volksschulen direkt in den Klassen im Umgang mit den Experimentierboxen unterstützten.

Jedes Projekt hat allerdings ein Ende, so auch dieses Erfolgsprojekt. Aber was Gutes leistet, soll lange währen. Deshalb der Relaunch des Projektes „Technik-Box“ unter dem Titel „Technik-Boxen 2.0“.

Technik-Box „Metall-Stahl“Die Region ist sehr stark im metallbe- und verarbeitenden Sektor vertreten. Mit der Projektauftraggeberin voestalpine, im Speziellen der voestalpine Metall Engingeering und der voestalpine special Steel Division, handelt es sich um die Pionierin der Metall- und Stahlbranche.

Der Gedanke liegt nahe, das Sortiment der bekannten KiNT-Boxen um den Bereich „Metall-Stahl“ zu erweitern. Diesen Gedanken umzusetzen, ist ein Teil von „erlebnis regionale technik“. Das Regionalmanagement wird die inhaltliche Konzeption einer Experimentierbox für die Zielgruppe der 3. und 4. Klasse der Volksschulen initiieren.

Technik-Boxen 2.0 – do it again„Schall – was ist das?“, „Luft & Luftdruck“ und „Schwimmen und Sinken“ - die bekannten KiNT-Boxen werden wieder aktiviert. Technikberater werden in gewohnter Manier direkt in den Volksschulen die Experimente mit den Kindern durchführen und so die Lehrer unterstützen.

Mit dem „hands on“-Prinzip werden die Schüler und Lehrer für Naturwissenschaft und Technik begeistert. Wenn Schüler dann noch zum Junior-Technik-Berater gekürt werden und den Kleinen aus dem Kindergarten die Experimente zeigen und erklären, ist der Begeisterung keine Grenze mehr gesetzt.

„Hightech-Caching“, „pädagogische Lehrunterlagen“, „Technik-Boxen 2.0“ – schulstufenübergreifende Maßnahmen münden in einem gemeinsamen Schulabschlussevent. Aber nicht nur ein klassisches Event, sondern eine Veranstaltung zur interaktiven Bildungs- und Berufsorientierung.

InhaltMessecharakter soll das ert-Abschlussevent haben. Aussteller von Bildungseinrichtungen über Institutionen hin zu Unternehmen. Ja, das klingt nach einer klassischen Messe. Aber zwei Dinge unterscheiden sich von der klassischen BBO-Messe. Alle Aussteller sind angehalten, Aktionismus für die Schüler bereit zu halten – „hands on“ – anfassen und ausprobieren lautet die Devise.

Nicht nur klassische Aussteller sollen sich bei der Messe präsentieren, auch die Schüler sind angehalten, ihre Arbeit aus dem Schuljahr der Öffentlichkeit vorzustellen.

Eine öffentliche Veranstaltung, zu der alle Eltern, Bekannten, Verwandten sowie regionale Akteure und Meinungsbildner eingeladen werden.

Im Rahmen der Veranstaltung werden auch die ert-Gewinner prämiert. Eine Auszeichnung für alle Junior-Technikberater und natürlich die Siegerehrung des Hightech-Cachings als Kombinationswertung mit der Projektarbeit während des Schuljahres.